Ecology of Fear

Apokalypse Tirol
Universität Innsbruck
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Stellen sie sich vor, der Talboden existiert nicht mehr. Die Schlucht unter ihnen ist so endgültig wie der Grat über ihnen. Man hat uns sprichwörtlich den Boden unter den Füssen wegezogen. Wir planen die Stadt in der Gefahrenzone. Welche Möglichkeiten eröffnen unbebaubare Lagen, instabile Topographien, alpine Katastrophen.

„Die meisten Naturkatastrophen sind für die Gegenden und Gesellschaft in denen sie sich ereignen eher charakteristische als zufällige Phänomene.“ Kenneth Hewitt, Geograph  
Insofern steht die Relevanz für das konzipieren von Städten in Extremsituationen außer Frage.  Ziel des Entwurfsseminars ist es eine Stadt als vertikale Megastructure zu entwickeln. An das neue urbane System wird der Anspruch gestellt sich an die komplexe Umgebung abzustimmen, dafür muss das System selbst eine Eigenkomplexität aufweisen. Eine Summe Störungen und Irritationen sind Teil dieser Stadt, lösen keine Katastrophen aus, sondern prägen sie alltäglich wie Flüsse, Verkehr etc. Welche Rolle spielt dabei die geographische Formation, die Vegetation und was bieten diese exponierten Lagen. Entscheidend ist die Ausrichtung und Einbettung des urbanen Systems in die Geländeformation. Das Gesamtsystem konstituiert sich aus Teilsystemen, die Morphogenese des Systems und seine Variationen sind Folgen der Einflüsse der Topographie in Kombination mit den Bedürfnissen und Gegebenheiten einer Stadt.
Studenten: Andreas Glatz, Susanne Weissenböck, Thomas Niederberger, Utta Mayr, Sebastian Mitterer, Mirja Weirather, Anna Simetzberger, Natalie Tschigg, Krista Kerschbaumer

 

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Institution: Universität Innsbruck
Fach: Entwerfenstudio Master 2
Titel der Arbeit: Ecology of Fear
BetreuerIn: Kathrin Aste

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