UBA  Neubau Umbrückler Alm
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ARCHITEKTUR IM KONTEXT VON NATUR- UND DENKMALSCHUTZ
Die Formation der Nordkette und die markanten Stationen von Franz Baumann werden als Ensemble verstanden. Durch die unmittelbare Lage an der 3er Abfahrt versucht das Projekt sich innerhalb dieses Ensembles zeitgemäß zu positionieren.
REFERENZ FRANZ BAUMANN
Die drei Stationsgebäude der Nordkettenbahn sind ein vorbildliches Beispiel für Architektur jenseits einer folkloristischen Interpretation des Bauens im alpinen Kontext. Die große Herausforderung dieser Referenz ist es eine eigenständige und selbstverständliche Tektonik in Beziehung zwischen Natur- und Kulturlandschaft zu entwickeln. Der Entwurf versucht die Qualitäten der Baumann-Bauwerke zu erkennen und diese zeitgemäß zu formulieren.
DAS ROBUST MASSIVE VERSUS DEM LEBENDIG LEICHTEN
Die daraus resultierenden entwurfsentscheidenden Themen sind Landschaftsintegration, die Massivität des weiß verputzten Mauerwerks, die lebendige, weiche Form der Holzelemente, ein auf die Topographie  reagierendes Dach und letztlich die Klarheit der Form an sich.

REFERENZ LANDSCHAFT: Das Gebäude wird bestimmt durch zwei Achsrichtungen, welche sich aus der großräumlichen Hangneigung der Nordkette, der idealen Besonnung und dem unmittelbaren Gefälle Vorort ableiten. Besonders die Dachform und die Trägerrichtung, welche bis an den Rand der Terrasse spürbar wird, resultieren aus diesen sich verschneidenden Achsrichtungen.
Die Fassade, vor der sich eine großzügige der Landschaft angepasste Terrasse befindet, orientiert sich auf der Südseite zur Sonne und zum Tal hin. Das Gelände vor Ort ist weicher, weniger extrem als oberhalb der Baumgrenze. Die Holzelemente welche Böden, Wände und Möblierung formen, zeichnen diese sanften Linien der Landschaft nach.
FUNKTIONALE ROLLE IM KONTEXT. Die Umbrückler Alm steht funktional im Kontext mit der Arzler Alm, der Höttinger Alm, der Bodensteiner Alm, dem Restaurant auf der Seegrube und der Wolke 7 auf der Hungerburg.
Um dieses Angebot zu bereichern anstatt damit zu konkurrieren sind innenräumliche Qualitäten wie Gemütlichkeit und Ausblick von großer Bedeutung. Mit einer Bar und einem Kachelofen im Zentrum des Gastraumes verspricht das Konzept vor allem auch Potential für die Wintermonate, die Abendstunden, für weniger perfekte Tage, aber auch für Feste, Veranstaltungen oder Seminare. Die Positionierung der Bar erlaubt dem Wirt bzw. der Wirtin für den Gast präsent zu sein und mit ihm zu kommunizieren. Diese spezielle Situation gibt dem Mythos Kasermandl Raum und einen Ort an dem diese Legende und zukünftige Geschichten erzählt werden können.
 

MATImage
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Projecttype: 
Ausflugsgasthaus
Project Start-End: 
11.2013 - 02.2014
Standort: 
Innsbruck
Österreich
Assignment: 
Wettbewerb (geladen)
Service phases: 
HOA PL§3 1-2, HOAI 1-3
Status: 
abgeschlossen
Architecture: 

Kathrin Aste, Frank Ludin, Marc Ihle, Allison Weiler, Daniel Luckeneder
 

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