active landscape

ist Architektur zwischen Natur und Konstruktion, und steht für Konzepte basierend auf statischen, zyklischen Parametern der Landschaft. Unser Interesse gilt in erster Linie der  Interpretation und Intensivierung des Kontextes und versteht Architektur als künstliche Landschaft im erweiterten Sinne. Es geht dabei um das Bauen im Kontext von Naturphänomenen.
Die Architektur steht im Wandel der Zeit und ihres Kontextes und verändert sich mit ihm. Es ist eine Architektur die weniger den Raum definiert, als die Zeit.
In Analogie zu Schutzbauten wie Schutzwälle, Lawinenverbauungen, Hangsicherungen wird das Relief der Landschaft überlagert mit dem Relief der Konstruktion, es entsteht eine fließende Systematik.
active landscape steht im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Natürliche Systeme passen sich an Umweltveränderungen an, für unsere Bauwerke wird es ebenso notwendig sein in Wechselwirkung mit der spezifischen Umgebung zu stehen, darauf zu reagieren und ihr ökologisches Potenzial zu nützen.

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Der Entwurf versucht der Bauaufgabe einer Seilbahnstation, als besonders spezifischen Fall eines Ensembles gerecht, zu werden. Fast tausend Höhenmeter voneinander entfernt, nicht zuletzt physisch verbunden durch das Seil, soll trotzfunktionaler Unterschiede eine Einheit entstehen.

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Das Projekt Naturpark Ötztal basiert auf dem Konzept einer Architektur, welche im Kontrast zwischen natürlichen Bedingungen und kulturtechnischen Reaktionen steht. Der Geograph Kenneth Hewitt schreibt dazu treffend: "Most natural disasters are characteristic rather than accidental features of the places and societies where they occur.“ Durch das Konzept einer geomorphologischen Annäherung wird ein Gleichgewicht zwischen dem Design und der Diversität der Landschaft gesucht.

Universität Innsbruck

Titel der Arbeit: Morro do Estadio
BetreuerIn: Kathrin Aste
Semester: 2011
Institution: Universität Innsbruck

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Das "Estadio do Morro". ist ein Ort des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Bevölkerungsschichten.

 

Ausgangspunkt dieser Arbeit sind zwei unterschiedliche Themengebiete. Einerseits die Beschäftigung mit der Bauaufgabe eines Stadions für Rio und die aufkommenden sportlichen Großveranstaltungen "WM 2014" und "Olympia 2016". Und andererseits eine Auseinandersetzung mit dem Thema der sozialen Segregation, und der Bildung von Grenzräumen zwischen formellen und informellen Siedlungsgebieten. Es drängt sich die Frage auf, wie man mit der finanziellen Möglichkeit einer sportlichen Großveranstaltung nachhaltiger, vor allem im sozialen Sinne, umgegangen werden kann als es derzeit von der Stadtplanung angedacht wird?

Titel der Arbeit: Active Landscape
BetreuerIn: Kathrin Aste
Fach: Entwurfsstudio Bachelor 4/5
Institution: Universität Innsbruck

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Active Landscape; Entwurfsstudio Bachelor 4/5, Universität Innsbruck

Die Landschaft wird architekturalisiert, d.h.  Architektur wird eingeschrieben in die Landschaft, Landschaft wird Architektur. Architekturen sind operative Topographien mittels Manipulationen der Umgebung,  bei der die Digitalisierung der Landschaft eine zentrale Rolle spielt.

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>> architekturwettbewerbe.at

EIN HOCHBAU GETARNT ALS „KUNSTBAU“

[Kunstbauten sind Bauwerke die der Trassenführung entlang des hochrangigen Straßennetzes dienen. Dies sind u.a.: Autobahnböschungsdamm, Künstliche Böschung im Autobahnbereich]

Durch Intensivierung des Kontextes insbesondere der Geschwindigkeit der A1 als auch der Integration des Bauwerks in die Landschaft entsteht eine Dynamic Landscape.
Einschnitte markieren das Dach des Gebäudeensembles und machen es so zum sichtbaren Zeichen, zum Sitemarker.

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Thetis´ Loge ist ein Felsriss zum Verweilen mit Ausblick auf den Wilden Kaiser. Eine im Südwesten des Hochplateaus gelegene Felsplatte sitzt wie das Copyright der Landschaft [Naturlogo] auf der Steinplatte. Eine leichte Manipulation des vorhandenen Risses macht die Benützung der Fesplatte möglich.

Titel der Arbeit: Floating Geographies
BetreuerIn: Kathrin Aste
Fach: Experimentelle Architektur
Institution: Universität Innsbruck

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مشهلّمل

Institut für Experimentelle Architektur, studio3, Universität innsbruck

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MORE IS DIFFERENT

Auf relativ kleiner Fläche weist Österreich eine vielschichtige Topographie mit einer entsprechenden Artenvielfalt und zusätzlich hoher Bio-Diversität auf. Diese spezifischen Voraussetzungen der Landschaft und der verantwortungsvolle Umgang mit ihren Ressourcen bilden die thematische Basis der Ausstellung und der Architektur. 

The Project Solana Ulcinj, curated by Bart Lootsma and Katharina Weinberger, is the Montenegrin contribution to the 15th International Architecture Exhibition of the Venice Biennale 2016.

11 Aug 2015 - 16:00
Niederthai, Gries, Vent
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The Nature of Things

Das Gleichgewicht zwischen Architektur und Natur war Ziel der Gartenkunst vieler historischer Epochen. Betrachtet man einen idealen Renaissancegarten, so sieht man einen Raum, in dem Architektur, Kunst, Natur und Landschaft ein harmonisches Ganzes bilden, um dem Menschen den idealen Raum für seine Entfaltung zu geben. Leitmotiv des Entwurfs ist die Wechselbeziehung zwischen dem Künstlichen und dem Natürlichen. Diese Wechselbeziehung wird vorrangig bestimmt durch die Geometrie – das Maß der Erde, the Nature of Thing.

1 Jan 2012 (All day)
Nature on Stage - Naturpark Oetztal
Oetztal

Naturparkverein Oetztal

Architektenwettbewerb 2012
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Städtebauliches Konzept

Der Mehrzwecksaal Weißenbach ist ein langgestreckter und transparenter sanft nach Süden ansteigender Baukörper. Das Ensemble der drei Baukörper Volksschule, Kindergarten und Mehrzwecksaal nimmt die Gliederung und den Maßstab der Dorfstruktur auf. Dies wurde durch die Reduktion der oberirdischen Baumasse erreicht. Die Orientierung an die Straße ist wesentlich um dem Schulgebäude und dessen Außenraum die notwendige Intimität zu gewährleisten. Die beidseitige großflächige Verglasung ermöglicht das Durchblicken des Gebäudes in Querrichtung.

Titel der Arbeit: Chittagong - Schiffsveschrottung in Bangladesch
BetreuerIn: Kathrin Aste
Semester: 2010
Institution: Universität Innsbruck

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Freie Assoziation im Entwurfprozess, Juni 2010
 

Titel der Arbeit: Stadion als Active Landscape
BetreuerIn: Kathrin Aste
Fach:  Entwurfsstudio Master 2
Institution: Universität Innsbruck

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Mitten im Abseits- Das Stadion als active landscape; Entwurfsstudio Master 2, Universität Innsbruck

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Die Neuanlage der BMX-Bahn im Rahmen der Umgestaltung des Spekteparks - Berlin Spandau wird bewusst als Teil einer größeren Freizeitanlage gesehen.

Die Bahn wird hierbei nicht als Objekt in die bestehende Ebene gestellt und mit Absturzsicherungen von der Umgebung isoliert, sondern in die Topographie der künstlich angelegten Landschaft eingeschrieben und wird somit zum Teil der Parklandschaft.

9 Nov 2013 (All day) - 9 Feb 2014 (All day)
S AM Schweizerisches Architekturmuseum
Basel
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